Careleaver-Selbständigkeit: Was für eine Herausforderung!

mit Britta Obernolte

Verselbständigung in der Jugendhilfe – ein Konzept für die stationäre Jugendhilfe

Junge Erwachsene in Deutschland ziehen im Durchschnitt mit 25 Jahren aus ihrem Elternhaus aus. Careleaver hingegen müssen die Jugendhilfe häufig bereits im Alter von 18 Jahren verlassen. Schaut man auf das durchschnittliche Alter, mit dem Jugendliche betreute Lebensformen verlassen, kann man sagen, dass Jugendliche der stationären Jugendhilfe viel früher reif sein müssen für ein selbstständiges Leben als Gleichaltrige aus Familiensystemen – und dies trotz etwaiger Entwicklungsretardierungen, mangelnder Unterstützung durch das Elternhaus, ggf. Traumatisierungen oder belastender Erziehungsstrukturen.
Sie als Träger und Fachkraft in der stationären Jugendhilfe können den „Ausstieg“ von Careleavern präventiv durch Verselbstständigungskonzepte unterstützen, indem Sie Räume schaffen, in denen Jugendliche sich selbst ausprobieren können – mit dem Ziel, einen Reifegrad zu erlangen, der sie für das Leben nach der stationären Jugendhilfe stark macht. In Zeiten zunehmender Wirtschaftlichkeit brauchen Jugendliche, die stationär in Jugendhilfe bis zur Selbständigkeit verweilen, eine disziplinierte, geradlinige und gut strukturierte Hilfe, um Ressourcen zu entwickeln, sodass sie trotz Entwicklungsretardierungen selbständig ihr Leben verantworten können. Das ist eine Aufgabe, der Sie sich - mit oder ohne Konzept - täglich stellen.
In jedem Betreuungsbereich muss anders auf Selbständigkeit geblickt werden, und jedes Jugendamt hat andere Maßstäbe, an denen festgemacht wird, wann ein junger Mensch eigenständig und selbständig ist. Daher ist ein Verselbstständigungskonzept immer ein individuelles.

Mit diesem Angebot erhalten Sie die Möglichkeit, unter der Moderation einer erfahrenen Fachfrau und gemeinsam mit Ihren Teams aus den jeweiligen Betreuungsbereichen Ihr Konzept für Ihre Einrichtung zu erarbeiten.

Zielstellung

Sie erarbeiten mit und für Ihre Einrichtung ein repräsentatives und vor allem individuelles Selbstständigkeitskonzept, das sich aufgrund seiner Ganzheitlichkeit auf alle Betreuungsstrukturen anwenden lässt.
Um Hilfe nach §41 SGB VIII zu beantragen, müssen Sie bereits im Antrag den Hilfeanspruch genau definieren. Mit Hilfe eines ausformulierten Konzeptes machen Sie es der öffentlichen Jugendhilfe leicht, in ihrer Hilfeplanung darauf Bezug zu nehmen

Die Themen

• Fachlicher Input zum Thema Selbständigkeit

• Moderierte/angeleitete Konzepterstellung zum Thema Selbständigkeit von Jugendlichen

Rund um Ihre Fortbildung

Ihre Referentin

Britta Obernolte

Pädagogische Leitung ev. Stiftung Gotteshütte

20 Jahre Jugendhilfeerfahrung

Freiberufliche Trainerin/Coach

Gefragte und erprobte FAM-Trainerin und stellvertretende Vorsitzende (Dachverband Familienaktivierung e. V.)

Frau Obernolte hat eine hohe Dialogkompetenz und ist für ihre immer sehr geradlinige, klare und stets wertschätzende Gesprächsführung bekannt. Sie denkt lösungsorientiert und betrachtet die Situation ganzheitlich.

Die Methodik

• Fachinput
• Partizipatives Vorgehen
• Handlungsorientierung
• Praxisbezogenheit
• Gruppenarbeiten
• Erprobungsphasen

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