„Lass uns drüber reden“ – Systemische Beratung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung

mit Simone Grage

In jedem Lebenslauf zeichnen sich Hochs und Tiefs ab, die über kurz oder lang in Erscheinung treten. In Ihrer Arbeit erleben Sie Betreute, die z.B. ein Suchtverhalten entwickeln, die sich provozierend und herausfordernd aus ihrem Umfeld herauskatapultieren oder die verpassten Wünsche und Bedürfnisse penetrant benennen. Auch wenn Sie sich als begleitende Mitarbeiter*in wohlwollend und liebevoll zuwenden, bleiben die eigentlichen Ursachen oft im Verborgenen.

 

In diesem Seminar geht es um die Spurensuche und Ursachenforschung bei symptomatischen Verhaltensweisen. Die Systemik beschäftigt sich immer mit dem Großen und Ganzen – alles ist wichtig –: jede Wahrnehmung, jede Erinnerung, erlebte Krankheiten, Bedingungen in der Umgebung, die Konstellation in der Ursprungsfamilie, die gesellschaftlichen Bedingungen während der eigenen Lebenszeit, vermeintlich banale Aussagen, Glaubenssätze…. usw. Die enorme Wichtigkeit um das Wissen des möglichst lückenlosen Lebenslaufes Ihrer Klient*innen hilft, Zusammenhänge besser zu verstehen und ein sorgloseres Leben zu ermöglichen.

Wir alle tragen die Erfahrungen unseres Lebens mit uns in die Gegenwart, und manchmal bringen sie uns zum Stolpern. So auch bei Menschen mit intellektueller Einschränkung. Psychotherapeutische Angebote sind in den letzten Jahren immer stärker gefragt und in der Regel für jedermann zugänglich – allerdings gibt es kaum ausgebildete Gesprächstherapeut*innen für den Personenkreis der Menschen mit intellektueller Einschränkung. Im Seminar geht es darum, Ihnen einfache und effektive Möglichkeiten und Methoden zu eröffnen, wie Sie ohne therapeutische Zusatzausbildung auch bei zunächst unlösbar scheinenden Problemen eine kompetente Ansprechpartnerin bzw. ein kompetenter Ansprechpartner sein können. Die Systemik weiß: die Lösung bringt der Klient schon immer mit!

Zielstellung

  • Sie folgen dem systemischen Leitsatz: „Ich will´s wissen!“ und erlernen einfache Methoden, um gute Beratungsgespräche mit Klient*innen zu führen
  • Sie beschäftigen sich mit den Grundsätzen des Systemischen Handelns
  • Sie setzen sich im Team mit neuen Ansätzen zur Problemlösung auseinander und erleben, dass Lebensberatung neue ungeahnte Wege öffnet
  • Sie üben neue Fragetechniken ein
  • Sie spiegeln die aktuelle Arbeitssituation im Team und arbeiten zur Optimierung der Handlungsfähigkeit an aktuellen Fallbeispielen
  • Sie erlernen praktische und kreative Methoden für den Alltag, z. B., Time Line, Lebensbuch, Genogrammbetrachtung, Symbolisches Denken

Themen

  • Theoretischer Input
  • Erfahrungsbericht – Vorstellung vor allem der praktischen Anteile der Seminararbeit von Simone Grage „Das Ohr“ – Beratung für Menschen mit Behinderung aus 2014 - sowie aus aktuellen Begebenheiten in der Beratung mit Klient*innen
  • Was bedeutet Beratung?
  • Systemische Methoden: Genogramm-Erstellung - Das Bild von mir - Fragetechniken - Die Bedeutung der Symbolkraft - Time-Line etc.

Rund um Ihre Fortbildung

Simone Grage: Beraterin, Referentin, Coach und Heilpädagogin

Simone Grage ist Systemische Beraterin, Heilpädagogin und Erzieherin mit 30-jähriger Berufserfahrung in den unterschiedlichsten sozialen Zielgruppen. Seit 18 Jahren ist sie in der Behindertenhilfe, aktuell als Regionalleiterin für die Stiftung HAUS HALL in Coesfeld tätig. In der Abteilung „Treffpunkt Mensch“ berät sie innerhalb und außerhalb der Einrichtung schwerpunktmäßig in den Themenkomplexen Freizeit und Familienunterstützender Dienst. Daneben arbeitet Simone selbstständig als Systemische Beraterin. Auch hier liegt ihr Schwerpunkt im Bereich der Behindertenhilfe.

Simone lebt in Rosendahl und ist 1967 geboren.

Ihre Angebote im Rahmen der GEBIT-Münster-Kooperation

  • Generation Wodka?... Alkoholprophylaxe bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung
  • „Lass uns drüber reden“ – Systemische Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung
  • Das ist ja mal ´ne gute Frage … Mit Systemischen Fragetechniken Lösungen auf die Spur kommen.
  • Fürsorge versus Selbstbestimmung – wie soll das gehen? Vom neuen Aushandeln in der Behinderten-Pädagogik

Die Methodik

  • Interaktive Powerpointpräsentation
  • Kleingruppendiskussionen
  • Fallanalysen
  • Selbsterfahrung
  • Prophylaktische Maßnahmen mit Selbsterfahrung
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