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GEBIT Münster erweitert Fortbildungsportfolio um Angebote des FAM e.V.

Akteure in der Sozialen Arbeit bei der Vernetzungsarbeit zu unterstützen ist ein Anliegen der GEBIT Münster. Anlässlich eines Fachtages des Verbandes FAM e.V. zum Thema Aktiver Kinderschutz als gesellschaftliche Herausforderung plant die GEBIT Münster nun eine Kooperation mit dem Dachverband im Bereich Fortbildungen.

Am 08. November 2018 hat Andrea Mattner, Leitung der GEBIT-Fortbildungsplattform den Fachtag „Aktiver Kinderschutz als gesellschaftliche Herausforderung“ in Dormagen besucht, um sich mit dem Vorstand über eine mögliche Kooperation auszutauschen und sich ein Bild von Professionalität der Arbeit des FAM e.V. zu machen. Zu seinem 20-jährigen Bestehen hat der Dachverband FAM e.V. (Familien-Aktivierungs-Management) an diesem Tag eine Plattform geschaffen, auf der sich Mitglieder und Interessierte über aktuelle Themen im Kinderschutz und über die FAM-Arbeit austauschen konnten. Darüber hinaus sorgten drei hochkarätige Referentinnen für kompetenten Wissensinput: Frau Prof. Dr. Kitty Cassée aus Zürich referierte zum Thema Kompetenz- und risikoorientierte Familienarbeit, Frau Dr. Marie-Luise Conen aus Berlin nahm Stellung zu der Frage, was gelingende ambulante Familienhilfe braucht, und Monika Neimer aus Wien gab den Gästen spannende Einblicke in das gehirngerechte Lernen und dessen Nutzen für die ambulante Familienarbeit.

Die Familienaktivierung ist in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit neben dem Einsatz zur akuten Krisenreduktion vor allem als ein Denk- und Handlungssystem zu verstehen, aus dem heraus sich verschiedene Hilfs- und Lösungsoptionen für unterschiedliche Praxisfelder Sozialer Arbeit entwickeln lassen. FAM hat zum Ziel, Ressourcen und Potentiale in der Familie und in deren Umfeld zu aktivieren. FAM nutzt die „Energie der Krise“ und ist von daher konsequent zeitbegrenzt (6 Wochen). So soll im Idealfall Fremdunterbringung vermieden werden, falls es dem Wohle des Kindes/jugendlichen dient.

Auf der Ebene der Fortbildungen plant die GEBIT Münster eine Kooperation mit dem Dachverband. Der Verband möchte seine ganzheitlich wahrnehmende Sichtweise mit den Fachkräften im Jugendamt teilen, diskutieren und in einen konstruktiven Austausch kommen.  Der GEBIT Münster liegt daran, alle in der Sozialen Arbeit Tätigen in Ihrer Vernetzungsarbeit zu unterstützen. Die organisatorische Unterstützung des FAM e.V. bei der Durchführung von Fortbildungen für ASD-Fachkräfte ist ein Beitrag dazu.

Das Angebot des FAM e.V. finden Sie ab Mitte März in unserem Fortbildungsprogramm Herbst/Winter 2019/20.

Kontakt Andrea Mattner, GEBIT Münster

Link FAM e.V.

Erfolgreicher Start der neuen modularen Fortbildungsreihe „ASD für Neueinsteiger*innen“

Erstmals bietet auch die GEBIT Münster eine Fortbildung für Neu- oder Quereinsteiger*innen im ASD an. Am 19. September 2018 fiel mit dem ersten Modul zur Rollenvielfalt des ASD in der kommunalen Sozialverwaltung und zum Sozialpädagogischen Fallverstehen und zur Hilfeplanung der Startschuss.

Die Qualifizierung von Berufsanfänger*innen im ASD ist nach wie vor ein brandaktuelles Thema, da es im Rahmen der neuen Studiengänge keine umfassende Einarbeitung mehr gibt. Aber auch für die vielen Quereinsteiger*innen gilt es, einen qualifizierten Start in den Job zu ermöglichen, damit sie im neuen Arbeitsbereich von Beginn an orientiert und handlungssicher sind. Die vierteilige Fortbildungsreihe der GEBIT Münster ist auf beide Zielgruppen ausgerichtet.

„Bei der Konzeption waren uns drei Dinge wichtig: zum einen die Sicherstellung, dass jede/r Teilnehmer*in das benötigte Basiswissen erhält. Zum anderen, dass den Besucherinnen und Besuchern der Fortbildung der Transfer „vom Wissen zum Handeln“ leicht und zielführend gelingt. Und drittens legen wir generell Wert darauf, unsere Fortbildungsangebote möglichst ressourcenschonend, also mit wenig Zeitinput anzulegen, damit die Teilnahme gut in den anspruchsvollen Arbeitsalltag integriert werden kann.“, sagt Tobias Titt, der als einer der Referent*innen die Reihe insgesamt konzeptionell gestaltet hat.

Wissensvermittlung, Nachhaltigkeit und Praxistauglichkeit – am 19./20. September 2018 stand Modul I auf dem Prüfstand und hat sich als erfolgreich erwiesen. Das zeigen die Rückmeldungen der Besucher*innen und des Referenten. Wie erwartet nehmen an der Reihe sowohl Neu- als auch Quereinsteiger*innen mit unterschiedlichen Ausbildungen Teil: Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Erziehungswissenschaftler*innen und Diplompädagog*innen unterschiedlichen Alters haben an diesen zwei Tagen engagiert und voller Leidenschaft Fachwissen mitgenommen, Fachaustausch betrieben, praktisch gearbeitet und ihre Rolle reflektiert. Weil die Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Kommunen kommen wurde einmal mehr offenbar, wie vielfältig und unterschiedlich die Jugendhilfe ist – eine bereichernde Erkenntnis für alle. Im November geht es weiter mit dem zweiten Modul, in dem sich die Teilnehmenden mit dem Thema Kindeswohlgefährdung und Schutzauftrag beschäftigen. In 2019 folgt der Themenschwerpunkt Gesprächsführung. Den Abschluss bildet ein Follow-Up nach einigen Monaten Berufsalltag, in der eine Gesamtreflexion vorgenommen wird. Insofern sichert dieses Modul in besonderer Weise die Nachhaltigkeit des Gelernten und fördert den Transfer der Inhalte. In Abstimmung mit der Fortbildungsgruppe werden hier auch spezifische Themen vertieft.

Die Fortbildungsmodule sind einzeln als auch im Ganzen buchbar, sodass die Fortbildung auch für Schwerpunktbedarfe geeignet ist. Für 2019 ist der Start eines zweiten Laufes geplant.

 

Kontakt  |  Andrea Mattner, GEBIT Münster

Fortentwicklung der Sozialen Arbeit in der Stadt Vlotho im Kreis Herford

Seit September 2017 hat die GEBIT Münster die Zukunftspotenziale der Sozialen Arbeit in der Stadt Vlotho analysiert. Am 20. September 2018 war es dann soweit: nach 10 Monaten kooperativer und lösungsorientierter Projektarbeit stellte die GEBIT Münster die Projektergebnisse im Jugendhilfeausschuss des Kreises vor.

Rund 45 engagierte Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreis Herford und der Stadt Vlotho haben an der Analyse der aktuellen Situation und an der Erarbeitung einer Zukunftsvision der Jugendarbeit in Vlotho mitgewirkt. „Anfangs war ich ja ein wenig skeptisch“ sagte Burkhard Michler, der Leiter des Kreis-Jugendamtes, in seinen einleitenden Worten. „Wir machen doch schon gute Arbeit und werden dies auch weiterhin tun, wozu brauchen wir da ein Projekt? Meine Skepsis hat sich schnell gelegt, als ich gesehen habe, was für eine Chance sich uns hier durch das Konzept der Beteiligungsorientierung eröffnet. Das war ein Projekt, das wirklich ernsthaft betrieben wurde, und folglich bilden die Ergebnisse eine stabile Grundlage für die Gestaltung der Zukunft der Sozialen Arbeit.“ Herr Michler hob insbesondere die Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit des gesamten Projektes hervor und sprach seinen großen Dank an alle Beteiligten aus. Dezernent Norbert Burmann schloss sich dem Dank an: „Es ging nur so“, sagte er - und damit meint er die Klarheit und die Transparenz, die sowohl das Projekt als auch die Ergebnisse auszeichnen. Herr Burmann kündigte an, nun in der Phase der Umsetzung zu prüfen, inwieweit eine Übertragbarkeit auf die Kooperation mit anderen Städten des Kreises stimmig ist.

Kontakt Andrea Mattner, GEBIT Münster

Kinder psychisch kranker Eltern – viel positive Kritik auch wieder in 2018

Am 02./03. Juli 2018 ist die vierte Auflage der Fortbildung „Familien mit psychisch kranken Elternteilen – wie kann ich die Kinder schützen und stützen“ mit dem dritten Modul zuende gegangen. In 3 Modulen à 2 Tagen sammelten die Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe öffentlicher und freier Träger Wissenswertes für ihren beruflichen Alltag über psychische Erkrankungen von Elternteilen und deren Auswirkungen auf die Lebenswelten der Kinder.

Fast jedes vierte Kind in Deutschland wächst aktuell mit mindestens einem Elternteil auf, das an einer psychischen Störung leidet. Die Kinder aus solchen Familien sind oft "auffällig unauffällig"; sie sind ihren Eltern loyal verbunden und finden sich im Zwiespalt zwischen der familiären und der äußeren Welt, zwischen den Bedürfnissen ihrer Eltern und ihren eigenen. Alle Teilnehmer*innen an der Fortbildung haben durch ihre berufliche Rolle Berührungspunkte mit dieser Thematik und haben die Fortbildung genutzt, um ihre Kompetenzen und Handlungsoptionen zu verschiedenen Krankheitsbildern zu erweitern – mit dem Ziel, dieses Wissen im Umgang mit betroffenen Kindern und Eltern in der beruflichen Praxis zu integrieren.

Der GEBIT Münster ist bewusst, dass in der Jugendhilfe ein großer Erkenntnisbedarf zu dem Thema besteht, und nicht ohne Grund war der Dreiteiler auch in diesem Jahr wieder bis auf den letzten Platz ausgebucht. Dass die beiden erfahrenden Referentinnen der Fortbildung nicht nur fachlich-qualifizierte Inhalte boten, sondern diese auch kurzweilig vermitteln konnten, macht der O-Ton eines Teilnehmers in besonderer Weise deutlich:

„Mir hat gefallen, dass es sehr viel fachlichen Input zu psychischen Erkrankungen gab und dass sehr anschaulich dargestellt wurde, wie die Kinder unter den Erkrankungen der Eltern leiden können und womöglich entsprechende Störungen entwickeln. Die ganze Fortbildungsreihe war eine Art „lebendige Theorie“, die Themen wurden durchweg nachvollziehbar vermittelt, sodass eine Übertragung in die eigene berufliche Praxis leichtfällt. Ich besuche viele Fortbildungen, weil mir meine fachliche Weiterentwicklung sehr wichtig ist, und es ist mir wirklich noch nicht oft passiert, dass ich fast gar nicht gelangweilt war und den beiden Referentinnen Frau Kraemer und Frau Lottermoser so gut zuhören konnte. Beide stehen mit Herz und Verstand für dieses Thema ein, das war nicht zu übersehen – dementsprechend haben sie die Inhalte mit großem Engagement und Interesse an uns Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitergegeben – inklusive dem Angebot, sich im Nachgang bei akuten Fragen zu melden.“

Aufgrund der großen Resonanz werden wir die Fortbildung in 2019 erneut anbieten – dieses Mal in Kassel. Bei Interesse und für weitergehende Informationen wenden Sie sich gerne an uns!

Nach wie vor kann die gesamte Reihe auch als Inhouse-Veranstaltung gebucht werden.

Kontakt |  Andrea Mattner, GEBIT Münster

Verweis  Fortbildung "Familien mit psychisch kranken Elternteilen" 2019

Fachinput der GEBIT Münster zur Wirkungsorientierung in der Jugend(sozial)arbeit für das Land Brandenburg

Unter der Leitung von Dr. Friedrich-Wilhelm Meyer, GEBIT Münster, findet am 05. und 06. Juni 2018 im Jugendbildungszentrum Blossin (Brandenburg) ein zweitägiger Workshop zum Thema Wirkungsorientierung in der Jugendarbeit statt.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird Dr. Meyer einen Überblick über die aktuelle bundeweite Situation der Jugend(sozial)arbeit geben. Auch soll diskutiert werden, warum die Wirkungsorientierung insbesondere für die zuwendungsfinanzierten Bereiche der Jugendhilfe an Bedeutung gewinnt.

Während des Workshops werden verschiedenste Fragen diskutiert, u.a. die, welche Methoden und Instrumente der Wirksamkeitsfeststellung sich für die Jugendarbeit eignen und wie Fachkräfte in ihrem Arbeitsalltag die Wirksamkeit ihrer Angebote feststellen bzw. überprüfen können.

Eingeladen sind Fachkräfte der Jugendförderung des Landes Brandenburg.

Wir wünschen allen Beteiligten zwei spannende und konstruktive Arbeitstage.

 

Kontakt  |  Dr. Friedrich-Wilhelm Meyer, GEBIT Münster

Geschäftsprozessanalyse bei der Stadtentwässerung Hannover erfolgreich abgeschlossen

In einer Organisationseinheit der Stadtentwässerung Hannover hat die GEBIT Münster eine Geschäftsprozessanalyse sowie eine Geschäftsprozessoptimierung durchgeführt.

Ziel der Untersuchung war eine Überprüfung der Arbeitsabläufe und Kommunikationsstrukturen im Hinblick auf mögliche Optimierungen. Vorherrschende Strukturen und fachliche Standards sollten dabei Berücksichtigung finden. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden Vorschläge erarbeitet, die eine Reduzierung der Belastungssituation ermöglichen. Dabei sollten eine effektive und effiziente Leistungserbringung gewährleistet und entsprechende Verwaltungsleistungen bedarfsgerecht und passgenau erbracht werden. Zu klären war zudem, ob und in welchem Umfang eine Reduzierung von Belastungssituationen durch veränderte Abläufe und Strukturen, also auch ohne eine weitere Erhöhung der personellen Ressourcen zu erreichen ist. Entsprechend sollte eine geeignete Empfehlung zum weiteren Verfahren erarbeitet werden.

Die wesentlichen Projektschritte wurden begleitet von einer Projektgruppe der Stadt. Die laufende Kommunikation und Organisation erfolgte in enger Abstimmung mit dem Fachbereich Personal und Organisation.

Kontakt  |  Oliver Münzner, GEBIT Münster

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